Dirigent

Patrick Secchiari

 

 

 

Musik aus der Schweiz

 

 

 

Kammerchor Herzogenbuchsee

Presse

king-arthur

Herzogenbuchsee: Ref. Kirche

Ein inspiriertes Zusammenwirken

Der Kammerchor Herzogenbuchsee brachte unter seinem Leiter Patrick Secchiari mit dem Capriccio Barockorchester die frühbarocke Oper „King Arthur“ von Henry Purcell zu begeisternder Aufführung

Henry Purcell schuf aus dem Libretto von John Dryden eine Semi-Oper, in der die Hauptpersonen nicht auftreten. Ihre Taten werden stattdessen von einem Erzähler geschildert. Solistisch besetzt sind erstaunlicherweise einzig die Nebenrollen.

In zwei Aufführungen vor vollen Reihen liess der Kammerchor Herzogenbuchsee unter Patrick Secchiari die mystische Geschichte um den heldenhaften König Arthur, der gegen den einfallenden Sachsenkönig Oswald kämpft, zu einer märchenhaften Oper der ganz besonderen Art werden: Wie durch ein grosses Portal führte die Ouvertüre mitten in eine Klangsphäre majestätischer Bedeutsamkeit. Da trat die instrumentale Beweglichkeit des Capriccio Barockorchesters bereits überzeugend hervor. Und dann war die Reihe an Luc Müller als Erzähler: In kernigem Berndeutsch rückte er den Länderkampf der beiden Könige in den Bereich des Menschlichen; er wurde zum Kampf um die blinde Prinzessin Emmeline, die im Mittelpunkt steht und die Arthur schliesslich für sich gewinnt. In diesem Ringen liegt das spannende Geschehen der Oper, und was der durch die 5 Akte auftretende Erzähler in schauspielerisch gekonnter Art kundtat, wurde eindrücklich erlebbar in der Musik:

Da waren vorweg die 4 Gesangssolisten, die in mehrfachen Rollen Götter, Geister, Schäferinnen und Schäfer darstellten. Sie verfügten über ausgezeichnete stimmlich gestalterische Mittel: Profiliert und klar der Bassist David Zürcher, der zusammen mit der koloraturreich überzeugenden Sopranistin Kathrin Hottiger in der Frostszene einen Höhepunkt an feinen Kontrasten schuf, und der über begeisternde Steigerungsmöglichkeiten verfügende Tenor Moritz Achermann, der im Wechsel mit dem Männerchor der übermütigen Festszene ihr pralles Leben verlieh. Schlank fügte sich ebenso die warme Stimme der Altistin Isabelle Stettler in die Reihe der Soli.

Die prägende Kraft des musikalischen Ausdrucks indessen verkörperten Chor und Orchester. Beide banden und vertieften die Aufführung zu einer Einheit in restlos austarierter Dynamik. Wie klanglich differenziert und markant der Chor die altenglische Diktion umsetzte und wie beweglich er in allen Lagen agierte, war feinste Kultur. Dazu liess das rundum geforderte Orchester barocke Klangfarben in berückender Stimmungshaftigkeit aufleuchten.

Mit wahren Stürmen der Begeisterung ehrte das Publikum die Ausführenden.

Heinz Kunz

 


 

 
Ein originelles Konzert mit viel Freude vorgeführt Schweizer Lieder mit dem Trio Pflanzplätz
vo simelibärg bis mani matter
Musik aus der Schweiz 17./18.9. 2016

chor16

Zweimal voll besetzte Kirche haben uns dieses Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Der Einsatz in den Kanon "wenn eine tannigi Hose het" wurde vom Publikum locker gemeistert und hat uns ein wunderbares Abschlussgefühl hinterlassen.

Pressebericht


 

 "O könnt ich fliegen wie Tauben dahin"

Emotional geprägte Musik

Pressebericht als PDF


 

Nordlichter

BZ Konzber Nordlichter-hoch

     Bild vergrössern


 

 

Bild vergrössern